Sonntag, 1. April 2012

Unterwegs im Elbsandstein


Nachdem schon vor 14 Tagen die Tour im Elbsandstein mit Rene, Levke, Harald, Berni und den kleinen Rackern Till, Peer und Oskar so wunderbar toll war, gab es dieses Wochenende gleich noch eine Neuauflage.
Um die frühzeitige Anfahrt zu sparen, buchten wir uns gleich in eine Pension am Rande von Wehlen ein und konnten so ohne jeden Stress zu einer kindgerechten Zeit mit Rene, Levke, Till und Peer starten. Von Wehlen ging es durch den Wehlener Grund zunächst zu den Teufelsschlüchten und zur Teufelskammer. Nicht nur für die Kleinen war der Weg durch die urigen Schluchten und unzählige Engstellen, die Erwachsene teils nur kriechend passieren konnten, ein Heidenspaß. Absolutes Highlight dieser Runde war für die Kleinen sicher die Erkundung der Heringshöhle, vor der wir dann gleich noch Levkes leckere Eierkuchen verspeisen konnten. Vermutlich war der darin enthaltene Spinat schuld, dass sich der Teufel partout nicht zeigen wollte. Vielleicht hatte er aber auch einfach nur Angst vor Tills kühnen Sprüchen, die dramatisch ausmalten, was dem Teufel blühen würde, so er sich denn zeigte. Weiter ging es in den Uttewalder Grund bis zum idyllisch gelegenen Gasthaus Waldidylle. Von dort ging es auf gleichem Weg zurück und am Wehlener Markt gab es zum Abschluss dann noch sehr leckeren Kuchen.
Für uns gab es dann noch einen Abendspaziergang nach Rathen, wo wir lernten, dass der Rosengarten, in dem wir leider nicht speisten, eigentlich doch die angenehmste Kneipe von Rathen ist. Statt dessen waren wir auf der Burg essen, was essenstechnisch gar nicht weiter aufregend war, aber dafür mit einer Luft aufwartete, aus der an einer kalten Oberfläche sicherlich Bratenfett kondensiert wäre. Kühle Flächen gab es allerdings in diesem Lokal ebensowenig wie Frischluft. Interessant ist dort allein der Blick von der Burgterasse. Um uns von dem Mief zu erholen, gab es dann noch zwei Bier in besagtem Rosengarten, wo wir dann auch sahen, dass wir da sehr viel besser hätten essen können. Nunja, beim nächsten Mal ...
Den Abend vorher waren wir in Wehlen essen, im Bauernhäusel, was aber auch nicht weiter aufregend war, ebensowenig wie übrigens unsere Pension.
Nun aber genug des Lamento, denn die Landschaft machte die kulinarischen Entbehrungen mehr als wett. Wobei an dieser Stelle vielleicht noch angemerkt sein sollte, dass es uns bei Milieustudien in der Pension und diversen Gasthäsuern gelungen ist, herauszuarbeiten, was eigentlich das Ätzende an den Gesprächen der älteren Mitbürger ist, es ist nämlich gerade diese so schwer erträgliche Mischung aus Larmoyanz und tiefer Empörung ob all der Ungerechtigkeiten dieser Welt, in die man selbst so gern verfällt.
Jedenfalls war die heutige Tour noch einmal grandios, von Wehlen ging es über den Steinrücken zum Steinernen Tisch und von dort unter Auslassung der Bastei die Schwedenlöcher hinunter. Sodann gleich wieder bergan, auf dem Pionierweg zum Hockstein, der einen schönen Blick auf das gegenüberliegende Hohnstein erlaubt. Durch die Wolfsschlucht geht es hinunter ins Polenztal und nach bedeutungsloser Sättigung unter Hinzufügung weiterer Milieustudien laufen wir durch das wunderschöne Polenztal, wo zu meiner Freude noch immer reichlich Märzenbecher blühen. Bei den Polenztalwächtern führt uns dann ein Weg aus dem Tal heraus und hinüber nach Rathen. Dort stellen wir fest, dass ein Eisladen sich dumm und dämlich verdienen könnte und wandern enttäuscht weiter, zurück nach Wehlen. Dort kaufen wir lecker Eis, setzen uns damit ans Ufer der Elbe und hören weiterem Rentnergejammer zu. So geht ein schönes Wanderwochenende zu Ende und wir sind uns sicher, bald wiederzukommen.
Bilder von diesem Wochenende gibts hier.

Freitag, 9. März 2012

Leberspieße mit Blattspinat und Püree von Kartoffeln, Rote Bete und Meerrettich


Heute wurde mal wieder richtig fein gekocht. Zu Leberspießen gab es Blattspinat (frisch vom Gartenbau Kretschmer) und ein ganz tolles Püree von Kartoffeln, Rote Bete und Meerettich.
Die Leberspieße entstehen durch das Umwickeln von halben Hähnchenlebern mit je einem Streifen Speck und anschließendem Aufspießen. Der Blattspinat muss nur gründlich gesäubert und von den Strünken getrennt werden. Für das Püree wird eine rote Bete mit etwas Zwiebel gekocht, nach 15 min kommen noch zwei Handvoll mehlige Kartoffeln dazu und man lässt das Ganze gar kochen (ca. 20-30 min). Einen Teil vom Kochwasser wegnehmen und den Rest mit Petersilie, einem Löffel Meerrettich, reichlich Butter (ca. 50 g) und Pfeffer und Salz stampfen. Mit dem Kochwasser und Butter die gewünschte Konsistenz einstellen und mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken.
Voila, damit ist der erste Teil schon fertig!
Nun zwei Pfannen anheizen, in einer wird etwas Zwiebel und Knoblauch angeschwitzt und bevor das Ganze Farbe annimmt, kommt der Spinat dazu. Salzen, peffern und einfach 5 Minuten zusammenfallen lassen und dabei ab und zu umrühren. Währenddessen werden in der anderen Pfanne die Leberspieße kross gebraten, bis die Lebern grad so nicht mehr labberig sind.
Ab mit dem ganzen Zeug auf den Teller und ein ebenso köstliches wie farbenfrohes Essen ist fertig. Lecker :-)

Sonntag, 12. Februar 2012

2011 in Bildern


So, nun ist es vollbracht, alle Bilder von 2011 sind bearbeitet, kommentiert und hochgeladen.
Hier gibt's das ganze Jahr in Bildern.
Schön so ein Rückblick, was man alles in nur einem Jahr unternommen hat. Es kommen viele Erinnerungen an schöne Tage hoch, die wir teils zu zweit und teils mit guten Freunden verbracht haben.
So gab es eine ganze Anzahl schöner Kurzurlaube: Wir waren im Mai im Elbsandstein, im Juni mit vielen Freunden in der Villa Lückendorf im Zittauer Gebirge, im August im Saale-Unstrut-Gebiet mit einem Abstecher zur Party vom Riedschor nach Wolfsburg sowie im Oktober mit Heidi, Berni und Os im Riesengebirge. Schlußendlich waren wir um Silvester noch einmal - aber dieses mal mit anderen guten Freunden - in Lückendorf. All diese Urlaube bewegten sich innerhalb der selbst auferlegten 300 km Grenze, wenn auch teils recht knapp (Wolfsburg, Riesengebirge). So ein Nahurlaub ist wirklich toll, man hat keine lange Anreise und lernt tolle Landschaften in der näheren und weiteren Umgebung kennen und da haben wir sicher noch lange nicht alle gesehen.
Eine Grenzüberschreitung gab es freilich. Die Hochzeit von Carsten und Karin zwang uns weit nach Süden und wir nutzten die Gelegenheit, gleich noch eine Woche Urlaub in den Alpen, in unserem geliebten Böglerhof in Alpbach ranzuhängen.
Neben den Urläuben gab es auch ne Menge schöner Ausflüge, so an Ostern mit den Familien in Schöneck, eine schöne Wanderung zwischen Teichmühle und Muldental, eine Wanderung auf alten Gleisen, eine schöne Tour im Herbst im Greifensteingebiet und noch viele mehr.
Ansonsten gab es auch noch die eine oder andere Party, sowie diverse Ausflüge mit Freunden, so etwa mit Rene, Levke, Till und Peer zum Kloster Altzella, ein Besuch bei Mischa in Leipzig oder das Himmelfahrtskommando mit den Queerschlägern zur Buschmühle.
Ferner wurde natürlich auch wieder des Öfteren lecker gekocht und gegessen ;)

Das Passwort für die Bilder ist allgemein bekannt oder kann bei uns erfragt werden.

Sonntag, 29. Januar 2012

Pfarrgarten Saxdorf: Bilder 2011


Wir waren in Saxdorf und nutzten die Gelegenheit, Gartenbilder von 2011 aufzuarbeiten und online zu stellen.
Alle Bilder vom Saxdorfer Garten die wir 2011 machen konnten, findet man hier. Besonders schön sind die vielen Bilder von einem Besuch im März 2011, wo sich der Garten in seiner ersten Frühjahrspracht mit Teppichen aus Schneeglöckchen, Winterlingen, Märzenbechern und Krokussen präsentierte. Schön auch, dass es im Juli erstmals gelungen ist, die Blüte der Phloxe mit ein paar schönen Bildern festzuhalten.

Sonntag, 15. Januar 2012

Rund um Limbach

An einem freundlichen Wintertag gab es heute mit guten Freunden eine schöne Wanderung rund um Limbach-Oberfrohna. Limbach ist ein sehr grüner Ort, viele kleine Siedlungen wechseln sich auf unserem Weg ab mit Wäldern, Wiesen und Teichlandschaften.
Die Tour beginnt mitten in der Stadt auf der Pestalozzistraße wo wir der roten Markierung Richtung Knauteich folgen. Nach dem Teich halten wir uns rechts und stoßen bald auf die gelbe Markierung des Rundwegs, der uns über den Schafteich Richtung Kändler bringt. Von dort geht es weiter nach Pleißa, von wo wir uns weiterhin auf dem gelben Weg Richtung Großer Teich und schließlich zum Tierpark und Stadtpark bewegen. Passend zum inzwischen akkumulierten Hunger findet sich dort auch eine Einkehr, die Parkschänke, der es mit deftigem Essen binnen Kurzem gelingt, den Hunger in ein Völlegefühl zu verwandeln. Die frühe Tageszeit hindert uns allerdings daran, aus der erlesenen Schnapskarte diverse Verdauer zu ordern. Zum Glück haben wir noch ein Stück zu laufen, bis wir zum Auto zurück sind.
Insgesamt eine schöne und abwechslungsreiche Runde um die Textilstadt für die wir mit Einkehr gut drei Stunden benötigen.
Gestern abend waren wir übrigens im Wasserschloß Klaffenbach - wieder einmal um Freunde bei Hotelaufenthalten zu besuchen. Das Essen dort war recht ordentlich, aber nicht weiter aufregend.
Ansonsten komme ich an diesen Wintertagen nun auch langsam dazu, mit Hilfe neuer Hardware die Bilder des Vorjahres aufzuarbeiten und eine Auswahl online zu stellen. Mehr dazu hier demnächst. Auf jeden Fall schön, mal wieder zu sehen, wie viele tolle Touren wir letztes Jahr gemacht haben. Vielleicht raffe ich mich mal noch auf, die in einem Beitrag hier zusammen mit den jeweiligen Bildern zusammenzustellen.

Sonntag, 8. Januar 2012

Lob der Vinotheque!

Es ist mal wieder an der Zeit, die Vinotheque in Lichtenwalde zu loben!
Gestern waren wir nach einigen vergeblichen Anläufen in der Vergangenheit dort zum Essen und waren wie bisher jedes mal sehr angetan von diesem Restaurant.
Man wählt aus einer sehr übersichtlichen aber dennoch vielseitigen Karte. Ich entschied mich für Räucherforelle auf Rettichsalat sowie geschmorte Rehschulter mit Wirsing und Maronenknödeln. Beides war sehr gelungen, jede einzelne Komponente, auch auf den benachbarten Tellern, sehr lecker und von optimaler Konsistenz. Das schönste am Essen in der Vinotheque ist jedoch die Weinbegleitung. Wir begannen mit einem leckeren Crémant, dem bei mir dann zur Forelle ein Wiener Gemischter Satz und zum Hauptgang ein kräftiger Spanier folgten. Wie immer in der Vinotheque passten bei mir und meinen Begleitern die verschiedenen Weine wirklich perfekt zu den einzelnen Gängen. Zum süßen Abschluß gab es für mich noch einen halbflüssigen Schokoladenkuchen mit einem wirklich perfekt dazu passenden Sherry.
Das Ambiente stimmt natürlich auch und der einzige Wermutstropfen ist wirklich, dass die Vinotheque so weit außerhalb der Stadt liegt. Aber gern immer wieder!

Harz IV reloaded


Vor, während und nach Silvester weilten wir mit der E-Techniker-Bande wieder mal in der Villa Lückendorf, wo wir schon im Sommer einige schöne Tage verbrachten.
Um es kurz zu machen: Auch im Winter lässt es sich in der Villa aushalten. Man kann faul vor dem Kamin sitzen, schön tafeln und natürlich auch winters die herrliche Umgebung genießen. Das fehlende Laub erlaubt sogar Ausblicke, die man im Sommer nicht hatte. Gleich am ersten Tag gab es eine schöne Wanderung durch die beiden Felsengassen zum Töpfer mit Einkehr und von dort über Oybin mit Einnahme eines sehr fair gehandelten Glühweins zurück nach Hause. Eine weitere schöne Tour führte uns durch die inzwischen tief verschneite Landschaft rund um Lückendorf. Diese Runde mit vielen schönen Aussichten sollte man im Sommer unbedingt mal wiederholen.
Im benachbarten Kurhaus lässt es sich übrigens auch recht gut speisen, wenngleich der Name "Aromatherapie" für ein Restaurant etwas eigenartig ist, schließlich will man ja genießen und nicht therapiert werden. Urig war es in der alten Schmiede, es gab schöne deftige Speisen und süßes süffiges tschechisches Bier. Besagtes Bier (Svijany!) gibt es übrigens in so ziemlich jeder Kneipe in der Gegend. So auch im Gasthaus Waldidyll ebenfalls unweit der Villa wo uns ein köstlicher Linsentopf und leckere Mohnschecke serviert wurde.
Ein Desaster war freilich der Versuch, am Montag abend im Tschechischen einzukehren. Wir fanden zwar ca. 5 Wirtschaften, aber alle hatten zu. Reumütig zurückgekehrt nach D fanden wir allerdings in Hain ein schönes Gasthaus (Klette), wo man Knoblauchspezialitäten (~brot, ~suppe) servierte, die auch die Tschechen nicht besser hinkriegen. Selbstredend gab es auch da Svijany.
Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Cafe mit den Klingeln in Zittau, wo es feinstes Backwerk gab und das zweifelsohne den Höhepunkt eines Tagesausflugs darstellte, der bis dahin aus einem Kurzbesuch am Dreiländereck und dem Blick in einen polnischen Tagebau bestand.

Bilder gibt's hier.