Was bleibt an so einem trüben Novembertag schon zu tun, als Blogeinträge zu schreiben. Die letzten Kübelpflanzen sind angesichts drohender starker Fröste in der Wohnung untergebracht und ich bin wie in jedem Jahr wieder erstaunt, wie kompakt man die doch alle nach einem beherzten Rückschnitt unterbringen kann. Draußen blüht noch die letzte Kresse, aber auch das wird wohl mit dem Wochenende endgültig vorbei sein. Immerhin ringt sich der Hibiskus in der Wohnung noch mal schöne Blüten ab, ehe er in winterliche Lethargie verfällt und auch der Enzianstrauch geruht nun im Treppenhaus endlich zu blühen, was er eigentlich den Sommer über draußen hätte tun sollen.
Gestern ist es uns nun auch gelungen, endlich mal das Scala zu testen, das neue Restaurant im Hotel an der Oper. Insgesamt war es sehr lecker, wobei ich die Vorspeisen und Suppen fast spannender fand, als die Hauptgerichte. Ein kleiner Wermutstropfen waren eine Verwechslung beim Dessert und eine etwas zu geschwätzige Bedienung, sehr positiv hingegen das Ambiente, übrigens auch das der angrenzenden Bar Mozart. Auf jeden Fall darf sich das Scala damit in die Liga der einen wiederholten Besuch werten Restaurants einreihen.
In einer ganz andere Klasse spielt übrigens das Sissi. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um etwas durch und durch österreichisches, nämlich ein Wiener Kaffeehaus, und das mitten in Chemnitz. Das Sissi ist sehr klein und sehr gemütlich, wirkt aber in dem es umgebenden Gebäude (Parkhaus) merkwürdig deplaciert. Auf jeden Fall kann man dort lecker eine Vielzahl von Kaffeevariationen, Torten und kleinen Speisen geniessen, allerdings zu Preisen, die man eher im Zentrum Wiens erwarten würde.
Schließlich gibt es auch auf dem Kassberg etwas Neues, das Lax. Kulinarisch definitiv nicht weiter erwähnenswert, könnte das Lax aber zur netten Kneipe nebenan werden, insbesondere scheint es für den Sommer auch einen netten Freisitz zu geben.
Heut abend gibt es auch mal wieder hausgemachte Kulinaria, nämlich ein Filet von einem Hirsch, der vor kurzem noch durch das ehemalige Staatsjagdgebiet streifte, dazu ein Kartoffelgratin und ein feines Gemüse von Roten Beten. Vielleicht werde ich auch noch ein leckeres Süppchen zaubern und eine vage Dessertidee spukt auch schon durch mein Hirn. Mal sehen ;)
Mittwoch, 19. November 2008
Samstag, 18. Oktober 2008
Auch mal wieder da
Ja, da gehen die Wochen und Monate hin, die Welt verändert sich in einer Weise dass es Klein Hänschen bisweilen den Atem verschlägt, aber letztlich bleibt ja in der Chemnitzer Provinz doch (fast) alles beim Alten.
Aber nicht nur an den Finanzmärkten, auch in der Chemnitzer Gastronomie finden bisweilen Umstülpungen statt, deren Ergebnis noch nicht vorherzusehen ist ;) Das Difranco deluxe heisst jetzt Exil und wird von Leuten des Lessing bewirtschaftet - oder so ähnlich. Allerdings ist die Küche des Lessing noch nicht dort angekommen - wie wir anlässlich eines gründlich fehlorganisierten Brunchs mitbekommen durften. Auch ein kurz danach stattfindender Abend im Exil hat mich kulinarisch nicht so recht begeistert, das hatte man dort schon besser, als es noch anders hiess. Schliesslich hat sich das Exil nun auch noch dazu entschlossen unseren geliebtenMontag zum regulären Plattenspielerbespaßungstag zu machen. Mag ja sein, dass das neue Kundschaft anzieht - für uns aber eher ein Grund weniger dort einfach mal wieder hinzugehen. Bleibt zu hoffen, dass man sich dort wieder fängt oder aber wenigstens das alte und neue Lessing etwas Interessantes für den aufgeweckten Gast zu bieten hat.
Das Jahr im Kleinstgarten geht nun auch zu Ende, das Meiste ist eingeräumt. Trotzdem blühen noch stolze hohe Verbenen aus allen Ritzen der oberen Terasse, ein tolles Unkraut ;) Auch die dieses Jahr recht spät in Blüte gekommene kanarische Kresse lässt wünschen, dass sich die ersten Fröste noch etwas gedulden.
Unterwegs waren wir auch schon wieder reichlich, im Urlaub in Slowenien, ein Wochenende im Gurkenland und schließlich ein toller Ausflug mit Freunden zum F60 - sehr spektakulär das. Toll auch Schimmel-Susi und ihre hausgemachten Marmeladen und natürlich Bernies Plow um abschließend noch mal den Bogen zu Kulinaria zu bekommen.
Aber nicht nur an den Finanzmärkten, auch in der Chemnitzer Gastronomie finden bisweilen Umstülpungen statt, deren Ergebnis noch nicht vorherzusehen ist ;) Das Difranco deluxe heisst jetzt Exil und wird von Leuten des Lessing bewirtschaftet - oder so ähnlich. Allerdings ist die Küche des Lessing noch nicht dort angekommen - wie wir anlässlich eines gründlich fehlorganisierten Brunchs mitbekommen durften. Auch ein kurz danach stattfindender Abend im Exil hat mich kulinarisch nicht so recht begeistert, das hatte man dort schon besser, als es noch anders hiess. Schliesslich hat sich das Exil nun auch noch dazu entschlossen unseren geliebtenMontag zum regulären Plattenspielerbespaßungstag zu machen. Mag ja sein, dass das neue Kundschaft anzieht - für uns aber eher ein Grund weniger dort einfach mal wieder hinzugehen. Bleibt zu hoffen, dass man sich dort wieder fängt oder aber wenigstens das alte und neue Lessing etwas Interessantes für den aufgeweckten Gast zu bieten hat.
Das Jahr im Kleinstgarten geht nun auch zu Ende, das Meiste ist eingeräumt. Trotzdem blühen noch stolze hohe Verbenen aus allen Ritzen der oberen Terasse, ein tolles Unkraut ;) Auch die dieses Jahr recht spät in Blüte gekommene kanarische Kresse lässt wünschen, dass sich die ersten Fröste noch etwas gedulden.
Unterwegs waren wir auch schon wieder reichlich, im Urlaub in Slowenien, ein Wochenende im Gurkenland und schließlich ein toller Ausflug mit Freunden zum F60 - sehr spektakulär das. Toll auch Schimmel-Susi und ihre hausgemachten Marmeladen und natürlich Bernies Plow um abschließend noch mal den Bogen zu Kulinaria zu bekommen.
Mittwoch, 13. August 2008
Sommer-Intermezzo
Lange leer geblieben, angemahnt, deshalb jetzt mal wieder eine Meldung.
Das wahre Leben findet ja zum Glück abseits der Blogsphäre statt, weshalb die Abwesenheit neuer Einträge auf nichts anderes als die Beschäftigung des Bloggenden mit weltlichen Dingen hinweist :-)
Es ist also wieder mal Sommer, man möchte die lauen Abende maximal auskosten, ehe diese wunderbare Sommerstimmung wieder vorbei. Es ist inzwischen so viel Berichtenswertes passiert, was hier nicht annähernd alles wiedergegeben werden kann. Nette Abende mit Freunden, viele gute Essen in Restaurants und zu Hause, ein Besuch in Saxdorf, in Dresden, viele schöne Wanderungen ... Viele schöne Sommertage ... Ein wunderschönes, ganz langes Wochenende mit Freunden in einer idyllisch gelegenen Blockhütte im Osterzgebirge. Und nicht zuletzt der Kleinstgarten, der munter grünt und blüht und neuerdings sogar fruchtet. Hunderte Tomaten und etliche Gurken sind geerntet, die zwar alle zusammen noch kein Kilo auf die Waage bringen, aber trotzdem köstlich sind.
Schließlich freue ich mich auf den Urlaub, der in einem kleinen feinen Hotel mit dem angeblich besten Koch Sloweniens beginnt. Woraus der geneigte Leser entnehmen mag, dass hier so bald nicht wieder gebloggt werden wird ...
Das wahre Leben findet ja zum Glück abseits der Blogsphäre statt, weshalb die Abwesenheit neuer Einträge auf nichts anderes als die Beschäftigung des Bloggenden mit weltlichen Dingen hinweist :-)
Es ist also wieder mal Sommer, man möchte die lauen Abende maximal auskosten, ehe diese wunderbare Sommerstimmung wieder vorbei. Es ist inzwischen so viel Berichtenswertes passiert, was hier nicht annähernd alles wiedergegeben werden kann. Nette Abende mit Freunden, viele gute Essen in Restaurants und zu Hause, ein Besuch in Saxdorf, in Dresden, viele schöne Wanderungen ... Viele schöne Sommertage ... Ein wunderschönes, ganz langes Wochenende mit Freunden in einer idyllisch gelegenen Blockhütte im Osterzgebirge. Und nicht zuletzt der Kleinstgarten, der munter grünt und blüht und neuerdings sogar fruchtet. Hunderte Tomaten und etliche Gurken sind geerntet, die zwar alle zusammen noch kein Kilo auf die Waage bringen, aber trotzdem köstlich sind.
Schließlich freue ich mich auf den Urlaub, der in einem kleinen feinen Hotel mit dem angeblich besten Koch Sloweniens beginnt. Woraus der geneigte Leser entnehmen mag, dass hier so bald nicht wieder gebloggt werden wird ...
Freitag, 16. Mai 2008
An der Mulde
Es ist zwar schon paar Tage her, totzdem soll hier auf eine schöne Wanderroute hingewiesen sein, die wir kürzlich begingen: Entlang der Zwickauer Mulde zunächst linksseitig von Wolkenburg nach Waldenburg und, nunmehr wiederum auf der linken Seite, zurück. Hin- und Rückweg unterscheiden sich dank allerlei Umwegen, Haken und Flussbiegungen deutlich, so dass auf der ganzen Tour keine Langeweile aufkommt.
Der anfangs etwas zu geradlinige Hinweg führt später durch verträumte Wiesen und Wälder in Flussnähe, eine Idylle, die nur durch Pulks aufgeputzter Radler gestört wird. Das ist angesichts der Tatsache, dass wir auf dem Muldentalradweg laufen auch nicht allzu überraschend. Prinzipiell ist gegen Radler ja nichts zu sagen, nur führt bei mir der zunehmend zu beobachtende Trend, dass sich insbesondere alte dicke Männer gern in hautenge grellbunte Radlerklamotten zwängen, zu einer gewissen Verstörung. Kurz vor Waldenburg trennen sich Rad- und Wanderweg und man erreicht entlang von Gartengrundstücken schließlich das Muldenstädtchen. Den Abzweig zum Grünefelder Park ignorierend, aber wohlwollend für eine weitere Wanderung vormerkend, begeben wir uns auf den Weg zur Villa Netzdienste. Wenngleich mich dieser Teil Waldenburgs positiv überrascht, bleibt doch zu vermerken, dass die Stadt das Schicksal der meisten ostdeutschen Kleinstädte, nämliche eine beklemmende Langeweile und die Abwesenheit jeglichen städtischen Lebens, teilt. Immerhin verkauft man uns ein Eis ;)
Der Rückweg nach Wolkenburg entfernt sich zunächst weit vom Fluss, durch allerlei, teils finstere Wälder gehend, trifft man erst an der Schlagwitzer Talweitung wieder auf den Fluss. Der Weg in und durch das hübsche Dörfchen in Verbindung mit der folgenden weiten Tallandschaft ist sicher der schönste Abschnitt der ganzen Tour. Auf dem Damm wandert man dann fast bis Wolkenburg, Radler trifft man nun schon lange nicht mehr und allenfalls ein paar Wasserwanderer begegnen uns noch.
An den Hinterlassenschaften eines Bikercamps, welches noch auf dem Hinweg für akustische Belästigung sorgend, nunmehr in eine friedliche Wiese zurückverwandelt wurde, vorbei gehend erreichen wir schließlich Wolkenburg. Ein kurzer Abstecher auf das Schloss beschert uns neben einer tollen Aussicht eine Bockwurst im Schlosscafe über das wir aber hier ansonsten besser den gnädigen Mantel des Schweigens gedeckt lassen ... Man versicherte uns allerdings, dass in Bälde das Wolkenburger Schloss eher einen Besuch lohnen sollte, denn heute. Der Ort Wolkenburg selbst ist übrigens noch einmal deutlich weniger lebendig als Waldenburg.
Weitere Mulden- und auch andere Wanderungen im mittelsächsischem Raum sind übrigens in einem Büchlein namens "Sächsischer Wanderführer" beschrieben.
Im Übrigen soll nicht unerwähnt bleiben, dass es heute gar leckeren Spargel gab. Diesmal in der klassischen Version mit Schinken, neuen Kartoffeln und Sauce Hollandaise, welche von einem talentierten jungen Nachwuchskoch zubereitet wurde.
Der anfangs etwas zu geradlinige Hinweg führt später durch verträumte Wiesen und Wälder in Flussnähe, eine Idylle, die nur durch Pulks aufgeputzter Radler gestört wird. Das ist angesichts der Tatsache, dass wir auf dem Muldentalradweg laufen auch nicht allzu überraschend. Prinzipiell ist gegen Radler ja nichts zu sagen, nur führt bei mir der zunehmend zu beobachtende Trend, dass sich insbesondere alte dicke Männer gern in hautenge grellbunte Radlerklamotten zwängen, zu einer gewissen Verstörung. Kurz vor Waldenburg trennen sich Rad- und Wanderweg und man erreicht entlang von Gartengrundstücken schließlich das Muldenstädtchen. Den Abzweig zum Grünefelder Park ignorierend, aber wohlwollend für eine weitere Wanderung vormerkend, begeben wir uns auf den Weg zur Villa Netzdienste. Wenngleich mich dieser Teil Waldenburgs positiv überrascht, bleibt doch zu vermerken, dass die Stadt das Schicksal der meisten ostdeutschen Kleinstädte, nämliche eine beklemmende Langeweile und die Abwesenheit jeglichen städtischen Lebens, teilt. Immerhin verkauft man uns ein Eis ;)
Der Rückweg nach Wolkenburg entfernt sich zunächst weit vom Fluss, durch allerlei, teils finstere Wälder gehend, trifft man erst an der Schlagwitzer Talweitung wieder auf den Fluss. Der Weg in und durch das hübsche Dörfchen in Verbindung mit der folgenden weiten Tallandschaft ist sicher der schönste Abschnitt der ganzen Tour. Auf dem Damm wandert man dann fast bis Wolkenburg, Radler trifft man nun schon lange nicht mehr und allenfalls ein paar Wasserwanderer begegnen uns noch.
An den Hinterlassenschaften eines Bikercamps, welches noch auf dem Hinweg für akustische Belästigung sorgend, nunmehr in eine friedliche Wiese zurückverwandelt wurde, vorbei gehend erreichen wir schließlich Wolkenburg. Ein kurzer Abstecher auf das Schloss beschert uns neben einer tollen Aussicht eine Bockwurst im Schlosscafe über das wir aber hier ansonsten besser den gnädigen Mantel des Schweigens gedeckt lassen ... Man versicherte uns allerdings, dass in Bälde das Wolkenburger Schloss eher einen Besuch lohnen sollte, denn heute. Der Ort Wolkenburg selbst ist übrigens noch einmal deutlich weniger lebendig als Waldenburg.
Weitere Mulden- und auch andere Wanderungen im mittelsächsischem Raum sind übrigens in einem Büchlein namens "Sächsischer Wanderführer" beschrieben.
Im Übrigen soll nicht unerwähnt bleiben, dass es heute gar leckeren Spargel gab. Diesmal in der klassischen Version mit Schinken, neuen Kartoffeln und Sauce Hollandaise, welche von einem talentierten jungen Nachwuchskoch zubereitet wurde.
Dienstag, 6. Mai 2008
Alltägliches
Da nun Kritik kam, dass hier zu lange nicht mehr gebloggt wurde, so sei es denn:
Es ist in der Tat einiges Erwähnenswertes zusammengekommen. Das HeckArt hat nunmehr verdientermaßen die Weihen der Erwähnung im Gault Millau erhalten, wenngleich ich doch den Eindruck habe, dass die Aufnahme in dieses Verzeichnis mehr oder weniger dem Zufall überlassen bleibt, vermisse ich doch dort einige gute Restaurants der Region wohingegen andere wiederum zu Unrecht aufgeführt sind ... Aber da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind , sei es drum.
Wie auch immer, wir waren in letzter Zeit immer wieder gern im HeckArt und empfehlen es uneingeschränkt weiter.
Mir war bis dato gar nicht klar, dass dieses Blog zu den gewichtigen Stimmen der Chemnitzer Medienlandschaft gehört, aber zumindest lässt wohl die Verlinkung auf den Seiten des Lessing auf dergleichen schließen. Naja, vielleicht bedankt sich das Team vom Lessing bei mir mal mit einer Einladung zum Essen für die kostenlose und überaus wohlwollende Werbung. Wenn wir vom Lessing reden, wissen Kenner bereits, dass der Gemüseladen Kretschmer nicht mehr weit ist. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle noch mal ausdrücklich dafür bedanken, dass ich auch nach Ladenschluss noch allerlei leckeres Gemüse kaufen konnte, ohne dass mir ein "Sie seh n doch dass mir zu ham" entgegengeschmettert wurde.
Ein weiteres interessantes Thema sind Raucherkneipen. Wegen mir gern, aber ich finde es doch irgendwie schade, wenn vormals recht nette Kneipen für Nichtraucher nur noch das Vorzimmer zum Klo bereithalten ... Nunja, wenn man meint, dass dies dem Umsatz förderlich ist, es gibt ja genügend Alternativen.
Da wir nun schon bei einem Rundumblick über die Chemnitzer Restaurant- und Kneipenszene sind, soll nicht unerwähnt bleiben, dass das man im Delicate derzeit ein interessantes Preisfindungsmodell erprobt. Man bezahlt einfach, was man will ... Soweit so gut, aber für uns Gutmenschen ist es natürlich Quell stetigen Ärgernisses, ständig vom schlechten Gewissen geplagt zu werden, ob der dem Personal übergebene Betrag nicht doch zu knapp war und man jetzt unsretwegen Not leidet. Vielleicht freut sich aber das Personal auch diebisch, dass die Bezahlung doch zu großzügig war? Egal wie, ich mag klare Forderungen ...
Im Übrigen könnte man meinen, dass wir vom Personal verfolgt werden, aber das wird sich erst nächsten Montag zeigen, ob es das Personal schafft, in der Kneipe aufzutauchen, die ich jetzt noch geheimhalte.
So, ein gutes Blog sollte auch ein Rezept enthalten und deshalb folgt jetzt der Saison entsprechend, nein, kein Spargel, kein Bärlauch, sondern, trara: der Rhabarber. Und zwar in Form eines Crumble. Diese denkbar einfache Köstlichkeit wird auch Rhabarberhasser überzeugen! Für 8 Personen nimmt man ein 3/4 Kilo geschälten, gezuckerten und in Stücke geschnittenen Rhabarber, das Ganze gibt man in eine Form und darüber kommen Streusel, die man aus 150 g Mehl, sowie dem gleichen Gewicht, aufgewogen zu gleichen Teilen in Butter und Zucker, knetet. Das ganze gibt man für eine halbe Stunde in die Röhre bis die Streusel schön braun sind und isst den (oder das?) Crumble warm, z.B. mit etwas Vanilleeis oder auch pur.
Natürlich war dieses Crumble Teil eines größeren Menüs, welches aus einer Spinatsuppe mit gebratenen Garnelen, sowie Involtini alla Milanese und gebackenen Kartoffeln bestand. Selbigstes genossen wir vor ein paar Tagen mit holländischen und auch einheimischen Freunden, ein sehr angenehmes Wiedersehen.
Zum Schluss noch ein Musikhinweis: Bruckners Neunte passt sehr gut zu diesem Blogeintrag.
Es ist in der Tat einiges Erwähnenswertes zusammengekommen. Das HeckArt hat nunmehr verdientermaßen die Weihen der Erwähnung im Gault Millau erhalten, wenngleich ich doch den Eindruck habe, dass die Aufnahme in dieses Verzeichnis mehr oder weniger dem Zufall überlassen bleibt, vermisse ich doch dort einige gute Restaurants der Region wohingegen andere wiederum zu Unrecht aufgeführt sind ... Aber da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind , sei es drum.
Wie auch immer, wir waren in letzter Zeit immer wieder gern im HeckArt und empfehlen es uneingeschränkt weiter.
Mir war bis dato gar nicht klar, dass dieses Blog zu den gewichtigen Stimmen der Chemnitzer Medienlandschaft gehört, aber zumindest lässt wohl die Verlinkung auf den Seiten des Lessing auf dergleichen schließen. Naja, vielleicht bedankt sich das Team vom Lessing bei mir mal mit einer Einladung zum Essen für die kostenlose und überaus wohlwollende Werbung. Wenn wir vom Lessing reden, wissen Kenner bereits, dass der Gemüseladen Kretschmer nicht mehr weit ist. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle noch mal ausdrücklich dafür bedanken, dass ich auch nach Ladenschluss noch allerlei leckeres Gemüse kaufen konnte, ohne dass mir ein "Sie seh n doch dass mir zu ham" entgegengeschmettert wurde.
Ein weiteres interessantes Thema sind Raucherkneipen. Wegen mir gern, aber ich finde es doch irgendwie schade, wenn vormals recht nette Kneipen für Nichtraucher nur noch das Vorzimmer zum Klo bereithalten ... Nunja, wenn man meint, dass dies dem Umsatz förderlich ist, es gibt ja genügend Alternativen.
Da wir nun schon bei einem Rundumblick über die Chemnitzer Restaurant- und Kneipenszene sind, soll nicht unerwähnt bleiben, dass das man im Delicate derzeit ein interessantes Preisfindungsmodell erprobt. Man bezahlt einfach, was man will ... Soweit so gut, aber für uns Gutmenschen ist es natürlich Quell stetigen Ärgernisses, ständig vom schlechten Gewissen geplagt zu werden, ob der dem Personal übergebene Betrag nicht doch zu knapp war und man jetzt unsretwegen Not leidet. Vielleicht freut sich aber das Personal auch diebisch, dass die Bezahlung doch zu großzügig war? Egal wie, ich mag klare Forderungen ...
Im Übrigen könnte man meinen, dass wir vom Personal verfolgt werden, aber das wird sich erst nächsten Montag zeigen, ob es das Personal schafft, in der Kneipe aufzutauchen, die ich jetzt noch geheimhalte.
So, ein gutes Blog sollte auch ein Rezept enthalten und deshalb folgt jetzt der Saison entsprechend, nein, kein Spargel, kein Bärlauch, sondern, trara: der Rhabarber. Und zwar in Form eines Crumble. Diese denkbar einfache Köstlichkeit wird auch Rhabarberhasser überzeugen! Für 8 Personen nimmt man ein 3/4 Kilo geschälten, gezuckerten und in Stücke geschnittenen Rhabarber, das Ganze gibt man in eine Form und darüber kommen Streusel, die man aus 150 g Mehl, sowie dem gleichen Gewicht, aufgewogen zu gleichen Teilen in Butter und Zucker, knetet. Das ganze gibt man für eine halbe Stunde in die Röhre bis die Streusel schön braun sind und isst den (oder das?) Crumble warm, z.B. mit etwas Vanilleeis oder auch pur.
Natürlich war dieses Crumble Teil eines größeren Menüs, welches aus einer Spinatsuppe mit gebratenen Garnelen, sowie Involtini alla Milanese und gebackenen Kartoffeln bestand. Selbigstes genossen wir vor ein paar Tagen mit holländischen und auch einheimischen Freunden, ein sehr angenehmes Wiedersehen.
Zum Schluss noch ein Musikhinweis: Bruckners Neunte passt sehr gut zu diesem Blogeintrag.
Dienstag, 18. März 2008
Was blüht uns denn heute?
Schnee ...
Ich meine, gegen Winter ist ja nun nix einzuwenden. Aber nachdem man monatelang so getan hat, als sei derselbe abgeschafft worden, ist es nun schon bissel frech, Ende März noch mal so ein Theater zu machen ...
Also, Schneeglöckchen sind verblüht, einige späte Krokusse könnte man sehen, wenn kein Schnee läge, die ersten Tulpen zeigen Knospen und die Traubenhyazinthen brauchen auch nicht mehr lange. Im Hausflur steht die Clivie bald in voller Pracht und am Fenster im Wohnzimmer ist auch die rote Passionsblume (Passiflora Murucuja) schon wieder voller Blüten.
Bleiben wir also einfach zuversichtlich, dass auch dieses Jahr der Frühling kommt ;-)
Dafür bleibt mir jetzt Zeit, im virtuellen Kleinstgarten zu arbeiten, der somit wieder um einige Spezies reicher geworden ist.
Ich meine, gegen Winter ist ja nun nix einzuwenden. Aber nachdem man monatelang so getan hat, als sei derselbe abgeschafft worden, ist es nun schon bissel frech, Ende März noch mal so ein Theater zu machen ...
Also, Schneeglöckchen sind verblüht, einige späte Krokusse könnte man sehen, wenn kein Schnee läge, die ersten Tulpen zeigen Knospen und die Traubenhyazinthen brauchen auch nicht mehr lange. Im Hausflur steht die Clivie bald in voller Pracht und am Fenster im Wohnzimmer ist auch die rote Passionsblume (Passiflora Murucuja) schon wieder voller Blüten.
Bleiben wir also einfach zuversichtlich, dass auch dieses Jahr der Frühling kommt ;-)
Dafür bleibt mir jetzt Zeit, im virtuellen Kleinstgarten zu arbeiten, der somit wieder um einige Spezies reicher geworden ist.
Horizontal
Am Samstag hatte ich nun erstmalig die Gelegenheit, die vielgerühmte Horizontale rund um Jena selbst zu begehen. Nunja, rund um Jena ist vielleicht bisschen übertrieben, aber die 25 km, die wir mit dem Schwager gewandert sind, reichen auch für einen Tag.
Wirklich eine wunderschöne Tour, durch ein ruhiges Tal mit Streuobstwiesen und dann immer am Berg entlang mit phantastischen Ausblicken auf Jena. Zur Krönung haben wir ganz am Schluss noch den Jenzig bestiegen und konnten uns nach einigen Biers und sonstiger Stärkung an einem eindrucksvollen Jenenser Lichtermeer erfreuen.
Insgesamt sehr zu empfehlen und ich bin mir jetzt schon sicher, dass wir in den nächsten Jahren auch den Rest der Horizontale erwandern werden. Das aber nur in erträglichen Tagestouren, die 100 km am Stück zu laufen, wie es wohl jährlich massenhaft zelebriert wird, halte ich - mit Verlaub - für bescheuert ;-)
Wirklich eine wunderschöne Tour, durch ein ruhiges Tal mit Streuobstwiesen und dann immer am Berg entlang mit phantastischen Ausblicken auf Jena. Zur Krönung haben wir ganz am Schluss noch den Jenzig bestiegen und konnten uns nach einigen Biers und sonstiger Stärkung an einem eindrucksvollen Jenenser Lichtermeer erfreuen.
Insgesamt sehr zu empfehlen und ich bin mir jetzt schon sicher, dass wir in den nächsten Jahren auch den Rest der Horizontale erwandern werden. Das aber nur in erträglichen Tagestouren, die 100 km am Stück zu laufen, wie es wohl jährlich massenhaft zelebriert wird, halte ich - mit Verlaub - für bescheuert ;-)
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